Gianni Infantino, Präsident des Weltfußballverbands (FIFA), hat offiziell angekündigt, dass er an den FIFA-Präsidentschaftswahlen im Jahr ۲۰۲۷ teilnehmen wird. Diese Nachricht wird veröffentlicht, während Infantino mit heftiger Kritik und ernsthaften Herausforderungen konfrontiert ist und es scheint, dass sich die Fußballwelt verändert.
Präsidiale Herausforderungen und Reaktionen
Infantino, der ۲۰۱۶ zum FIFA-Präsidenten ernannt wurde, steht unter Druck nach dem umstrittenen Programm „FIFA Forward Enterprise“, das zur Anwerbung privater Investitionen in FIFA-Events eingeführt wurde. Dieses Programm wurde von der Europäischen Fußballunion (UEFA) scharf kritisiert, und die UEFA hat sogar mit einem Boykott von Wettbewerben, einschließlich der Männer- und Frauen-Weltmeisterschaften, gedroht. Während Infantino derzeit in Polen ist, gibt es viele Fragen zu seiner Zukunft und wie er die Krisen managen wird.
Unterstützungen und bevorstehende Herausforderungen
Trotz heftiger Kritik erhält Infantino weiterhin Unterstützung. Das Gastgeberland der Weltmeisterschaft ۲۰۳۴, Saudi-Arabien, hat kürzlich seine Unterstützung für ihn bekannt gegeben, und auch die Afrikanische Fußballkonföderation (CAF) sowie die Südamerikanische Fußballkonföderation (CONMEBOL) haben ihn unterstützt. Gleichzeitig scheint Victor Montagliani, Präsident der Nordamerikanischen Fußballkonföderation (CONCACAF), als einer der möglichen Herausforderer von Infantino in Betracht gezogen zu werden.
Die FIFA-Präsidentschaftswahlen finden im März ۲۰۲۷ statt, und Infantino benötigt die Mehrheit der Stimmen von ۲۱۱ FIFA-verbundenen Verbänden, um seine Amtszeit zu verlängern. Die Frist für die Registrierung der Kandidaten für diese Wahlen endet am ۱۸. November, und nun bleibt abzuwarten, ob Infantino mit den neuen Herausforderungen, die vor ihm liegen, erfolgreich sein kann oder nicht.