Das USS Abraham Lincoln, eines der größten Kriegsschiffe der USA, verließ am Mittwoch den Hafen von Lam Chabang nach fünf Tagen Aufenthalt in Thailand. Dieses Schiff hatte mit ۵۰۰۰ Besatzungsmitgliedern nördlich der Touristenstadt Pattaya vor Anker gelegen, die für ihre schönen Strände und ihr Nachtleben bekannt ist.
Steigende Hoffnungen in Pattaya
Die Anwesenheit dieses Schiffes in Pattaya, insbesondere in der Nebensaison für Touristen, brachte neue Hoffnungen für die lokalen Geschäfte mit sich. Pattaya, als eines der bekanntesten Reiseziele, ist auch für seinen nicht besonders guten Ruf im Bereich des Sextourismus bekannt. Dennoch haben die lokalen Behörden vor der Ankunft der Matrosen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und die Sexarbeiter gebeten, sich von den Gebieten in der Nähe des Schiffes fernzuhalten.
Der Polizeichef von Pattaya, Anuk Seratongyu, erklärte, dass der Eintritt der Matrosen insgesamt ohne besondere Vorfälle verlief und nur am ersten Tag eine kleine Auseinandersetzung zwischen den Amerikanern stattfand. Er betonte: "Alles lief gut" und es wurden in dieser Zeit keine Festnahmen gemeldet.
Hohe Kosten und Mängel des Schiffs
Dennoch hatte das USS Abraham Lincoln in den letzten Monaten mit Problemen wie Nahrungsmangel und psychischen Krisen zu kämpfen. Währenddessen gaben die lokalen Behörden bekannt, dass die Matrosen während ihres Aufenthalts in Pattaya bis zu ۱۰۰ Millionen Baht (etwa ۳ Millionen Dollar) ausgegeben haben. Der Bürgermeister von Pattaya wies außerdem darauf hin, dass die Stadt durch den Verkauf verschiedener Artikel an das Schiff, einschließlich Hygieneartikel, erhebliche Einnahmen erzielt hat.
Die Anwesenheit der Matrosen an den Stränden Thailands wurde nicht nur wegen des Kaufs von Souvenirs für ihre Familien, sondern auch wegen des Gefühls der Sehnsucht nach ihren Familien wahrgenommen. Dies zeigt, dass obwohl diese Reise dem Vergnügen und der Unterhaltung nahe war, tiefere Emotionen dahinter stecken.